Die Herausforderungen, potentielle und vorhandene Kunden an Anbieter von Produkten oder Dienstleistungen zu binden, haben sich in einem vernetzten, dezentralisierten Umfeld potenziert. - Marketing durchsetzt dabei unter kommunikativer Perspektive de facto alle gesellschaftlichen Systeme. Konsistente Kommunikation auf allen Kanälen, vom Produkt über PR, Werbung bis zur CI, und zu allen potentiell und direkt betroffenen internen wie externen Interessenten ist übergeordnete Pflicht. ... Zum Themenbereich Marketing° finden sich in dieser Rubrik [Feed] die jeweils aktuellsten unter eWerx.com veröffentlichten: News und Essays
13/01/2006 [#] Marketing | Werbung
Während der äußerst wichtigen Weihnachtseinkaufzeit hatten die drei großen Suchmaschinen laut Hitwise folgenden Anteil an den originären Besuchern von Shops: Google kam auf 11,1 Prozent, Yahoo auf 4,1 Prozent und MSN auf 0,8 Prozent. Zusammen waren die wichtigsten Suchmaschinen also Zulieferer von gerade einmal 16 Prozent des Einkäuferstroms zu den Onlineshops. Alle Suchmaschinen zusammen kamen auf 18,3 Prozent. 13 Prozent des einkaufbezogenen Traffics ging auf das Konto von eBay. - Diese Zahlen, die über die Auswertung des tatsächlich erzeugten Traffics bei Zugangsprovidern erhoben werden, belegen recht eindeutig, dass die Suchmaschinendiskussion zurzeit gravierend überbewertet wird: Shops und Unternehmen, die einzig und allein auf Suchmaschinen als werblichen Zugang zu ihren Kunden setzen, erreichen danach, selbst im Optimalfall, nicht einmal 1/5 des relevanten Traffics. In logischer Konsequenz sollte der Anteil des Onlinewerbebudgets bei Suchmaschinen nicht über 2o Prozent liegen. Dies wäre dann der aktuellen Relevanz von Suchmaschinen angemessen.
09/01/2006 [#] Marketing | Werbung
Suchmaschinen werden von jedermann regelmäßig genutzt. Kein Wunder also, dass sie in jedermanns Munde und die Meinungen ob der tatsächlichen oder auch vermeintlichen Marktmacht geteilt sind. Usability-Pabst Jakob Nielsen malt nun mit Search Engines as Leeches on the Web ein Zukunftsszenario, dass einerseits sehr weit geht, andererseits aber vielen der reinen SEO- und SEM-Ideologen kompakt [fast] alle Gründe zum Nach- und Umdenken liefert. Zusammengefasst:
"Search engines extract too much of the Web's value, leaving too little for the websites that actually create the content. Liberation from search dependency is a strategic imperative for both websites and software vendors."
19/02/2005 [#] Marketing | Media | Werbung
[BVDW] Die Onlinewerbung ist im zweiten Halbjahr 2004 um 21 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr gewachsen. Zu diesem Ergebnis kommt die Brutto-Werbestatistik der Nielsen Media Research. Demnach verweisen die Online-Werbeformen im zweiten Halbjahr die klassischen Medien [TV, Radio, Zeitungen, Zeitschriften und Plakate] auf die Plätze. Sie konnten im zweiten Halbjahr 2004 durchschnittlich nur um sechs Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr zulegen. "Die Onlinemedien sind der einzige Werbeträger, der seit 2001 jedes Jahr das Vorjahresergebnis toppen konnte" freut sich der Vorsitzende des Online-Vermarkterkreises [OVK] im Bundesverband Digitale Wirtschaft [BVDW] e.V. Christian Muche [Yahoo Deutschland GmbH] über die kontinuierliche Steigerung seit dem Beginn der Erfassung durch Nielsen Media Research.
12/12/2004 [#] Marketing | Media | Weblogs
Es ist gar nicht so lange her, dass Steve Rubel die Frage aufwarf, ob sich Bill Gates auf dem Kriegspfad befinde, um die Blogosphäre zu erobern. Gerade erst vor einem halben Jahr erteilte Gates seinen Mitarbeitern Absolution, Weblogs auch zu innerbetrieblichen Themen zu nutzen. Viel mehr noch wurden bei Microsoft auch die entsprechenden Strukturen geschaffen, diese Möglichkeit einfach wahrzunehmen. Mit MSN Spaces dürfte nun die letzte Konsequenz aus dieser Entwicklung gezogen worden sein: "Share your world" mit dem eignen Space, also Blog von Microsoft. Wie Rubel richtigerweise vermutete, dürften Google [Blogger.com], AOL [Journals] und andere Anbieter über diese Entwicklung nicht besonders glücklich sein.
08/12/2004 [#] IT | Marketing | Media
... lautet das spannendste Ergebnis einer aktuellen Studie [PDF] des Bundesverbandes Digitale Wirtschaft [BVDW] e.V. Der Break-Even wird durchschnittlich nach 3,1 Jahren erreicht. Allerdings: Nur 14 Prozent der erreichbaren .de-Domains sind überhaupt potentiell umsatzgenerierend [Onlineshops, Werbeträger]. Die große Mehrheit auch der kommerziellen Websites beschränkt sich zum Beispiel auf reine Firmenpräsentationen.
22/11/2004 [#] Marketing | Media | Werbung
Klingt unrealistisch? Richtig! Denn noch macht Onlinewerbung am Gesamtbudget der meisten Unternehmen erst knapp über 3 Prozent aus und die Schätzungen für 2005 liegen bei 4 bis 5 Prozent. Aber: Es gibt Ausnahmen. Zum Beispiel SonyEricsson, wo bereits heute rund 3o Prozent des globalen Marketingetats in Onlinewerbung investiert werden. Andrew Warner, neuer Global Brand Director von SonyEricsson und früher Marketingleiter von bbc.co.uk, brachte es in einer Rede am Institute of Practitioners in Advertising's [IPA] auf den Punkt:
"People who say online advertising doesn't build brands are talking absolute rubbish. ... We have to stop presenting online as a cheap, second-tier medium."
Den Preisfaktor unterstrich Rory Sutherland, Creative Director von OgilvyOne Worldwide:
"We have to become more expensive - that way we'll get more attention. It's crazy, but true. ... Individual media are allocated scientifically, but disciplines are not. That is usually done on a whim." [Adverblog, Intellagencia]
[tagesschau] Das Online-Weihnachtsgeschäft, das ist der Umsatz in den Monaten November und Dezember, schätzt der Hauptverband des Deutschen Einzelhandels [HDE] für 2004 auf 3,2 Milliarden Euro. Das sind knapp fünf Prozent des gesamten Weihnachtsgeschäftes im deutschen Einzelhandel. Die im Internet besonders gut laufenden Waren gehören zu den beliebten Geschenken: Digitalkameras und MP3-Player, DVDs, CDs, aber auch Bücher, Bekleidung sowie Tickets zählen zu den Verkaufsrennern beim Internet-Kauf.
Preissuchmaschinen gelten als Killerapplikation für Konsumenten in den unendlichen Weiten des Internets. Doch der Preis von Gütern und Leistungen bleibt auch in Zeiten der vereinfachten Vergleichbarkeit nur ein Element bei der Kaufentscheidung. Die Loyalität der eigenen Kunden kann die Preisfrage auch online schnell zum kippen bringen:
"Those who win that loyalty, and who get a good reputation as a result", Baye [Indiana University] says, "tend to get better traffic from consumers and move more goods. And if a firm gets a better reputation relative to competitors selling equal goods, they can charge more... "If the cost of information goes to zero, will all firms charge the same low price?" Baye asks. "I think that's true without loyalty, and to that end vendors have invested a lot in building loyalty." [Getting The Price Right, Forbes]
Definitionen haben bekanntlich eine ganz spezielle Form von Eigendynamik. Und gerade Allgemeinplätze wie 'Marketing' sind dafür besonders anfällig. Wie gut also, dass die American Marketing Association [AMA] nach fast 2o Jahren eine Neudefinition wagt:
"Marketing is an organizational function and a set of processes for creating, communicating, and delivering value to customers and for managing customer relationships in ways that benefit the organization and its stakeholders."
Nicht, dass die AMA damit etwas wirklich Neues erzählen würde oder gar eine normative Definitionshoheit hätte, aber der Unterschied zur bisherigen Definition erzählt doch eine spannende Geschichte, die in den letzten Jahren abgelaufen sein muss:
"Marketing is the process of planning and executing conception, pricing, promotion and distribution of goods, ideas and services to create exchanges that satisfy individual and organizational goals."
27/10/2004 [#] Marketing | Weblogs
[DR] Mary Meeker von Morgan Stanley hat einen umfangreichen Report [PDF] zu Weblogs, vor allem aber: Webfeeds ins Netz gestellt und sieht neben Geschäftsmöglichkeiten Yahoo als ersten Gewinner.
"Getting news / information when you want it is getting easier and easier. Three factors are combining to drive online momentum: 1. rising usage of RSS [Really Simple Syndication] by content providers as a standard distribution platform for online content; 2. ramp in creation of blogs and other user-generated content and 3. Yahoo!'s easy-to-use integration of RSS feeds with My Yahoo!"
27/10/2004 [#] IT | Marketing | Media | Weblogs
Das Center for the Digital Future hat mit seinem 4. Internet Report für 2004 [PDF] die 1o wichtigsten Trends und Fakten herausgearbeitet, wie das Internet in einer Dekade die USA nachhaltig verändert hat und weiter verändern wird.
"At the time of the Information Superhighway Summit in January 1994, about two million computers - used primarily by academics, scientists, and corporate researchers - were connected to the Internet. That number would increase to 7o million by the time the Digital Future Project was created in 2000. Now, the Internet is used by about three-quarters of Americans, and online technology is a constant presence in two-thirds of American homes."
Während in Deutschland gerade einmal etwas mehr als jeder Zweite Zugang zum Internet hat, ist in den USA nicht einmal mehr jeder Vierte offline. Deutschland liegt damit sowohl im Hinblick auf den Zugang als auch die Nutzungsintensität fast 4 Jahre zurück. Ein kleiner Blick in die Zukunft kann daher sicherlich nicht schaden.
27/10/2004 [#] Marketing | Werbung
[eMarketer] DoubleClick hat in seiner 5. jährlichen eMail-Studie [PDF] eine hohe Akzeptanz von eMails als Werbemittel festgestellt, wenn und soweit beispielsweise Newsletter zuvor aktiv abonniert wurden. Dies sogar, obwohl 62 Prozent der heute durchschnittlich 308 pro Woche empfangenen eMails nichts anderes als Spam sind, also eMails, die gerade nicht angefordert wurden. Nur noch 8 Prozent der zumindest auch werblich orientierten eMails wurden mit Zustimmung verschickt [2002: 12 Prozent, 2003: 9 Prozent]. Dabei sind 52 Prozent der Befragten sogar an Angeboten via eMail interessiert, soweit diese etwa in einem konkreten Zusammenhang zu vorherigen Käufen stehen und sie ihre Zustimmung zum Empfang erteilt haben, 32 Prozent der Befragten wurden bereits unmittelbar durch eMails zum Kauf animiert [2003: 28 Prozent] und 3o Prozent haben sich weitergeklickt, um zusätzliche Informationen abzurufen.
Ganz offensichtlich besteht im Hinblick auf Newsletter und Werbemails ein massives Missverständnis auf Seiten der Unternehmen: Statt auf Masse zu setzen, sollte lieber mit Zustimmung der Verbraucher am eigenen Service gearbeitet werden, um Umsätze statt schlechter Laune zu erzielen.
11/10/2004 [#] Marketing | Media | Werbung
[PR Blogger] Werbung, egal in welchem Medium, war und ist immer der Frage nach Ihrer Wirkung ausgesetzt: zu recht. Gerade Onlinewerbung, eine der jüngsten Formen, wird seit 1o Jahren in besonderem Maße hinterfragt. Tatsächlich sind es allerdings häufig veraltete Zahlen und Erkenntnisse, die auch heute noch diskutiert werden:
Fakt ist, dass mehr als die Hälfte der Deutschen online ist und das Internet besonders häufig zur Produktinformation auf dem Weg zur Transaktion nutzt. Fakt ist, dass in den letzten Jahren eine Vielzahl von heute global bekannten Unternehmen ihre Marken zunächst oder bis heute ausschließlich via Onlinewerbung aufgebaut haben. Fakt ist, dass heute signifikante Werbeausgaben im Onlinebereich vorgenommen werden und ein weiterhin starkes Wachstum prognostiziert wird.
Eine umfangreiche Studie von 2oo Onlinekampagnen durch die eiaa [European Interactive Advertising Association] belegt erneut den Einfluss von Onlinewerbung auf das Markenbild. Durchschnittlich werden danach alle zentralen Brandingparameter erheblich verbessert: Markenerinnerung [+ 5,4 Prozent], Werbeerinnerung [+ 45,3 Prozent], Zuordnung der Werbebotschaft [+ 21,6 Prozent], positive Einstellung zur Marke [+ 5,6 Prozent], Kaufabsicht [+ 4,9 Prozent]
07/10/2004 [#] IT | Marketing | Weblogs | Werbung
Werbung: ein beliebtes Dauerthema rund um Webfeeds. Laut The Nanopublishing Weblog hat Dan Rosensweig, COO von Yahoo, auf der Web 2.0 angekündigt, dass Overture zukünftig kontextuelle Werbung in Webfeeds unterstützen wird. Damit dürfte sich zumindest die technische Diskussion wohl vorerst erledigt haben. Und in Anbetracht der vielen Werbung auf den Seiten der meisten Weblogs und Newsanbieter ist von einer schnellen Integration von Werbung in Webfeeds auszugehen.
06/10/2004 [#] Marketing | Media | Werbung
[ClickZ] Eigentlich ist "cross-channel shopping", also die Nutzung mehrerer möglicher Kanäle auf dem Weg zur Transaktion, nun wirklich keine Neuigkeit mehr, aber Forrester Research liefert interessante neue Zahlen zum Thema. Die wichtigste: In 2004 sind 65 Prozent aller Onlinekonsumenten "cross-channel shopper". Die zweite: 47 Prozent dieser Spezies haben im Geschäft USD 154,-- mehr für zusätzliche Produkte ausgegeben.
"This stat shows how important customer retention across channels is. If retailers fail to do so, they not only lose the sale of the product researched online, but also the sale of these incremental goods. Right now, we see consumers switching retailers half the time when they switch channels, hardly an encouraging sign." [Charles P. Wilson quantitative associate at Forrester Research]
13/01/2006 Relevanz von Suchmaschinen
09/01/2006 Blutsauger Suchmaschine?
16/11/2005 BizBlogs
23/10/2005 Rankings und das Corporate Blogging in Deutschland
21/07/2005 Gartentechnik.de mit über 3o Prozent mehr Reichweite
25/06/2005 Microsoft setzt auf RSS
25/02/2005 Verdreifachung des Online-Werbeetats in 3 Jahren
19/02/2005 Die New York Times kauft About.com
19/02/2005 Deutschland und die Informationsgesellschaft
19/02/2005 Onlinewerbung legt im 2. Halbjahr 2004 um 21 Prozent zu
12/12/2004 MSN Spaces: Microsoft mit eigenem Weblogservice
08/12/2004 89 Prozent Eigenvermarktung bei Onlinewerbung
08/12/2004 Jede 2. profitorientierte Website ist profitabel
01/12/2004 Bloglines.com spricht Deutsch
22/11/2004 3o Prozent des Marketingetats für Onlinewerbung
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